Schluss, aus, vorbei – und weiter geht’s

Drei Wochen Stadradeln neigen sich dem Ende entgegen. Ein letztes Mal noch zum Supermarkt geradelt, davor Altglas und Weißblech in die Fahrradtaschen gepackt und diese am kleinen Wertstoffhof geleert. Beim Bäcker und Metzger war ich wie üblich schon vor dem Frühstück gewesen.

Ab morgen wird dann wieder sinnlos Benzin verbrannt und ich fahre sogar die 200 Meter zum Briefkasten mit dem Auto. Nein, natürlich nicht.

Ich hatte es eingangs schon geschrieben: Ich fahre ohnehin schon viel mit dem Fahrrad und lasse das Auto meist stehen, insbesondere in den Sommermonaten. Für einige Erledigungen ist das Auto mindestens praktisch, wenn nicht sogar notwendig. Andererseits: Ich war mit dem Fahrrad mal wieder in Garching, hätte ich vermutlich sonst nicht gemacht. Das Wetter kam mir in den drei Wochen auch sehr entgegen, an nur einem Tag hat es heftig geschüttet, ich konnte dann aber im Homeoffice arbeiten. 

An solchen Tagen ist das Auto natürlich verlockend, zumal ich schon patschnass an der S-Bahn angekommen wäre und die 700 Meter von der U-Bahn bis zum Büro hätten es noch schlimmer gemacht. Aber warum bei der nächsten Gelegenheit einfach nass werden? Ich habe wasserdichte Fahrradtaschen und könnte in der Umkleide im Büro in trockene Sachen schlüpfen. Nur bei Gewitter fahre ich höchst ungern.

Nächste Woche werde ich vielleicht wieder mehr als die zwei Flaschen Wein kaufen, die ich gefahrlos in der Tasche auf dem Rad transportieren kann. In die die Tasche passt ein kompletter Karton, wie ich festgestellt habe. Aus Gründen der Balance wäre es ohnehin klüger, beide Taschen gleich schwer zu befüllen.

Ja, wenn die Gartensäcke mal wieder voll sind, werde ich doch das Auto nehmen, bevor ich mir ein Lastenrad leihe. Es sieht aber ganz danach aus, dass ich in diesem Jahr wieder mehr Kilometer auf dem Fahrrad zurücklege als ich hinter dem Steuer sitze.

Stadtradelnkilometer 2026: 660,45

Gesamtkilometer 2026 bisher:  2.737

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