Kategorie: Stadradeln
-

Cold Drink Heart
An Hitzetagen ist es ratsam, viel zu trinken. Keinen Alkohol, natürlich. Obwohl, vielleicht abends im Biergarten oder auf der schattigen Terrasse daheim. Tagsüber bietet sich lauwarmer Tee an, Pfefferminze oder Ingwer-Zitrone. Denn eiskalte Drinks können in einem überhitzen Körper das Herz zum Vorhofflimmern bringen. Das ist kein Hirngespinst meinerseits, sondern Wissenschaft. Meist trifft es Personen,…
-

Durststrecke
Die Deutsche Eiche in Lochhausen hat wiedereröffnet. „Soft Opening“ nennen die Pächter die Phase vom 18. bis 31. Juli, erst am 1. August erfolgt der offizielle Startschuss. Man wolle die zwei Wochen nutzen, um die Abläufe zu erproben und aus etwaigen Fehlern zu lernen. Ich würde das Beta-Phase nennen und obwohl man mit Betas immer…
-

Busse und Bahnen stehen still
Der Autofahrer, der den mit Warnblinkern abgestellten Bus zu passieren gedachte, konnte mich nicht hören. Ich murmelte auch eher selbst vor mich hin „Wage es nicht!“ – und da ich von hinten ein weiteres Fahrzeug sich nähern hörte, das sich in meinen schlimmsten Vorstellung zwischen dem Bus und mir vorbei quetschen würde, murmelte ich noch ein…
-

Schluss, aus, vorbei – und weiter geht’s
Drei Wochen Stadradeln neigen sich dem Ende entgegen. Ein letztes Mal noch zum Supermarkt geradelt, davor Altglas und Weißblech in die Fahrradtaschen gepackt und diese am kleinen Wertstoffhof geleert. Beim Bäcker und Metzger war ich wie üblich schon vor dem Frühstück gewesen. Ab morgen wird dann wieder sinnlos Benzin verbrannt und ich fahre sogar die…
-

Schnell von Haidhausen auf den Berg
Die letzten Höhenmeter schiebe ich das Rad. Kopfsteinpflaster, recht glatt, und das Bürorad ist nicht das optimale Gefährt dafür. Noch dazu sind die Kopfsteinpflaster der letzten zehn Höhenmeter auf den Olympiaberg als Fußwege ausgewiesen. Auf denen fahre ich nur im absoluten Notfall und auch nur dann, wenn ich keine Fußgänger dabei belästige. Der Olympiaberg – etwa…
-

Der Verbrenner ist nicht allein das Problem
Ich frage mich manchmal, warum man von Kraftfahrzeugen spricht. Die meiste Zeit stehen sie herum, nicht alle in einer Garage, auf einem festen Stellplatz oder dem Firmenparkplatz, sondern auf öffentlichem Grund, also dem Straßenrand. Das macht manche Straßen zu De-Facto-Einbahnstraßen, denn an den links wie rechts parkenden Autos kommt kein Auto an einem Radler vorbei,…
-

Petrichor
Ich bin zu spät aufgestanden, als dass ich Petrichor auf dem Weg ins Büro hätte riechen können. Obwohl, eigentlich war es andersherum: Der Regen hatte am Mittwochmorgen zu früh eingesetzt, um mich auf dem Rad mit dem Geruch von frisch gefallenem Regen auf trockene Erde zu verwöhnen. Manchmal gibt es neben den beiden offensichtlichen Polen…
-

Lieber einmal mehr bremsen
Der Rückweg von der Arbeit führt mich über den Radweg an der Von-Kahr-Straße, die ab der Kreuzung zur Eversbuschstraße schließlich Mühlangerstraße heißt. Gegenüber ist die Inselmühle, einer der schönsten Biergärten westlich der Isar. Nutze ich gerne für eine Einkehr (siehe Bild), aber nicht auf jedem Heimweg. Die Ecke hat es aber für den stadtauswärts führenden…
-

Vier gewinnt
So ein Ruhetag ist notwendig, die Isar-Runde am Sonntag war anstrengend. Und so lange ich noch einen oder zwei Tage in der Woche im Homeoffice arbeiten darf, nutze ich das aus. Ein paar Sachen kann ich dann konzentrierter angehen, andere wären im Großraumbüro nur schwer machbar. Etwa eine Diktiersoftware zu testen oder ein Carplay-Nachrüstset, denn…
-

Isar-Runde – wie vor 30 Jahren
Wenn man den Mund so voll nimmt wie ich und behauptet, drei Wochen lang aufs Auto verzichten zu können, muss an manchen Tagen leiden. Die Schwiegereltern wollten uns mal wieder sehen, das duldete auch keinen Aufschub. Zumal nächsten Sonntag – wenn ich auch wieder Auto fahren dürfte, wir mit dem Hofflohmarkt Gröbenzell-Süd verplant sind. Jammern…