Der 7. Streich

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Mein siebtes „Album“, also die siebte Sammlung von Garagebandgedudel, die ich seit 2020 bei Soundcloud eingestellt habe, musste natürlich „Der 7. Streich“ heißen.

Gerüchte besagen, ich bereite das achte „Album“ unter dem Arbeitstitel „Guten Abend, gute 8“ vor. Aber es muss nicht immer Wortspiel sein …

Der 7. Streich

Rückblick und Ausblick

Im ersten Teil stellen sich die vorherigen sechs Alben retrospektiv vor, der zweite Teil erklärt kurz die Werke des siebten Streiches

Der erste Streich war zur Coronazeit

Ein Protokoll der Einsamkeit

Der zweite Streich war relativ

Die Geschichte war rein fiktiv

Fiese Streiche spielen ist recht schäbig

Knapp daneben zielen endet gerne tödlich

Meiner Streiche Zahl Ist jetzt die sieben 

Habe es selten mal ein wenig übertrieben

Der dritte Streich hat kaum erheitert

Bin da auch gescheit gescheitert

Die vier Jahreszeiten sodann

Hört‘ selbst im Sommer kaum wer an

Fiese Streiche spielen ist recht schäbig

Knapp daneben zielen endet gerne tödlich

Meiner Streiche Zahl ist jetzt die sieben 

Habe es selten mal ein wenig übertrieben

Aufgeben würd‘ ich‘s nie

Geht’s auch zurück in die Dystopie

Turn up the volume, open the throttle

bin Basstölpel und Gitarrentrottel

Fiese Streiche spielen ist recht schäbig

Knapp daneben zielen endet gerne tödlich

Meiner Streiche Zahl ist jetzt die sieben 

Habe es selten mal ein wenig übertrieben

Ein Parsec durch die Leere 

nimmt etwas von der Schwere

Die im Bahndrama wohnt

Vor Enttäuschung bleibt verschont

wer trinkt um Viertel vor Bier 

Auf den Radwegen in Peru

Oder im Winterblues hier

und in diesem X immerzu

Böse Medizin gibt uns nicht wenig

der mörderische Orangenkönig

Wer sich nicht dem Credo beugt

wird zerteilt und im Meer verstreut 

Beinah’ traurig endet das Gedicht

Es liegt allein an mir

An euch da liegt es nicht

auch die Blue Note kann  nichts dafür

Ein Parsec durch die Leere

Fantastische Geschichte aus dem Weltraum

Locker inspiriert von Andy Wiers Roman „Project Hall Mary“ und von Steven Wilsons „The Overview“.

Bin auf unmöglicher Mission

Einer Reise zu den Sternen

Seit vielen Jahren schon

Muss ich täglich Neues lernen

Was ist Rektaszension?

Was ist ein Okular?

Und welche Deklination

Haben wir im Januar?

Aus dem Mittelpunkt der Welt gerückt

Völlig allein im weiten All

Man wird da komplett verrückt

Ich bin es in jedem Fall

Noch ein Parsec durch die Leere

Immer noch nicht weit genug

Je lauter ich mich beschwere 

Umso länger dauert dieser Flug

Die Physik, es sei ihr Dank

Sie hat mich fest im Griff

Immer leerer wird der Tank

Immer schneller fliegt so das Schiff

Was ist Rektaszension?

Was ist ein Okular?

Und welche Deklination

Haben wir im Januar?

Noch ein Parsec durch die Leere

Immer noch nicht weit genug

Je lauter ich mich beschwere 

Umso länger dauert dieser Flug

Bahndrama

Fast schon wohlfeile Klage

Klar, die Bahn hat ihr Eigentümer die letzten 30 Jahre lang sträflich vernachlässigt. Auf den Straßen ist aber nicht viel weniger los und die Verspätungen im Flugverkehr sind manchmal noch krasser. Warum muss dieses Pendeln denn überhaupt sein?

Über eine halbe Stunde zu spät, der Anschlusszug kann nicht warten

Das dritte Mal die Woche schon, dann muss es wohl Mittwoch sein

Mein Mund flucht heftig Worte und zwar die besonders harten

Ich will doch nur zur Arbeit und auch pünktlich heim

Nein, ich glaube doch  keiner Verschwörungstheorie

Für mich sieht es allmählich doch danach aus

Willentlich kaputt gespart von Hörigen der Autoindustrie 

Bleibt dem Bahnfahrer nur noch der Weg ins Autohaus

Der Chef will seine Schäfchen täglich sehen

Weil er ihnen stets misstraut

So kann’s nicht ohne Pendeln gehen

Was mir den ganzen Tag versaut

Also kaufe ich mir das teure E-Mobil, für das Rad ist es doch zu weit

Und siehe da, egal, wann ich fahr: Ich bin noch immer viel zu spät 

So verschwende ich auch im Stau so viel von meiner schönen Zeit

Die, wenn man’s eilig hat,  immer viel zu schnell vergeht.

Der Chef will seine Schäfchen täglich sehen

Weil er ihnen stets misstraut

So kann’s nicht ohne Pendeln gehen

Was mir den ganzen Tag versaut

Du täuschst dich

Anders, als man denkt

Traum eines bindungsunwilligen Machos, aus dem er ziemlich bedröppelt erwacht.

Du hast Dir wohl gedacht

das ist wie füreinander gemacht

Und es auch ewig hält

wir zwei gegen den Rest der Welt

Doch Du täuschst Dich meine Liebe

Ich stille hier nur meine Triebe

Und bleib bei Dir nur kurze Zeit

Lieber allein als mit dir zu zweit

Die Nacht mit dir, die war sehr schön 

doch muss ich leider gehen 

bevor der Hahn am Morgen kräht. 

Komme gerne früh, gehe nicht zu spät.

Hatte Träume, ziemlich wilde, 

war noch nicht mal richtig wach, 

setzte sie mich ins Bilde

als sie diese Worte sprach:

Du sprichst ja wie im Fieber

Und täuschst dich schwer, mein Lieber

Ich bin es, die jetzt geht

Wohin der Wind mich weht

Zu einem, der mich besser sieht

Und vielleicht auch wirklich liebt

Präg dir das bitte ein

Bist bald einsam, nicht nur allein

Viertel vor Bier

Mit ein wenig Suchtpotential

„Kein Bier vor vier – aber in Tokio ist es schon halb fünf“ – „Lieber einen Bauch vom Saufen als einen Buckel vom Arbeiten“ – „Lieber ein stadtbekannter Säufer als ein anonymer Alkoholiker“ – nichts davon ist wirklich lustig, die Droge Alkohol weit gefährlicher, als es ihr gesellschaftlicher Status vermuten lässt. Einerseits braucht es gewiss nicht noch mehr Drogenverharmlosung, andererseits ist es reichlich bigott, im Bierzelt vor berauschtem Publikum gegen Cannabis zu hetzen und den Säufern anschließend zuzuprosten. 

Die 40 Prozent im seinem Whisky, die sind ja nur der Kehrwert

Von den fünf Halben, die er gierig am Abend trank

Da es täglich mehr wird, ist er ziemlich  krank

es ist nicht viertel vor Bier, fünf vor zwölf ist es hier

In Strömen fließt hier Bier und Wein, Wasser, selbst mit Zucker, ist verpönt

Hier kann ein guter Wirt nur sein, wer die Trinker mit Schnaps verwöhnt

Alkohol ist kein Tabu, sie saufen immerzu

es ist nicht viertel vor Bier, fünf vor zwölf ist es hier

Manche Pflanzen wollen sie verbieten

die saufenden, bigotten Nieten

Seien wir einmal ehrlich

Alk ist billig und verdammt gefährlich

Schlimm die Zeit vor dem Weihnachtsmarkt – zum Haareraufen

Seit der Wiesn kaum ein Grund zum  Fressen und Saufen

Alkohol ist kein Tabu, sie saufen immerzu

es ist nicht viertel vor Bier, fünf vor zwölf ist es hier

Manche Pflanzen wollen sie verbieten

diese saufenden, bigotten Nieten

Seien wir einmal ehrlich

Alk ist billig und verdammt gefährlich

Kampftrinker ist kein Lebenszweck

Wollte ich auch niemals sein

Dennoch: der Sprit muss weg

Das Bier, der Schnaps, der Wein

Manche Pflanzen wollen sie verbieten

diese saufenden, bigotten Nieten

Seien wir einmal ehrlich

Alk ist billig und verdammt gefährlich

Radwege in Peru

Entwicklungshilfe und Klimaschutz verstehen Leute komplett falsch

Das meiste Geld, das aus Deutschland in diverse Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Klimaschutz fließt, kommt mit hoher Rendite zurück, früher oder später. 

Sagst: „Sie nehmen uns unser Geld!

Wir verschicken‘s gern in alle Welt!“

Oh, Mann! Das sind doch Kredite

Die kommen zurück mit Rendite

Ich muss dich verlassen

wie kannst du nur so hassen?

Du schimpfst immerzu

auf Radwege in Peru

Ja, die Schienen sind marode

Das ist Schwarze-Null-Methode

Sparen um des Sparens Willen

Die Zukunft so verspielen

Kannst mich gar nicht mehr verstehen

Deshalb werde ich jetzt gehen

Nicht einmal hörst du mir zu

Schimpfst nur über Radwege in Peru

„Wenn die nur rumlungern und klau‘n

Sollen Sie verhungern, kein Bedauern“

Im Diffamieren bist du gut

Hast kein Hirn, nur noch blanke Wut

Kannst mich gar nicht mehr verstehen

Deshalb werde ich jetzt gehen

Nicht einmal hörst du mir zu

Schimpfst nur über Radwege in Peru

Hast auch keine Ahnung von Kohle und  Atom

So hasst du  jeden grünen Strom

Denn in deiner Dämlichkeit

Stört ein Windrad die Bequemlichkeit 

Kannst mich gar nicht mehr verstehen

Deshalb werde ich jetzt gehen

Nicht einmal hörst du mir zu

Schimpfst nur über Radwege in Peru

Winterblues

Lied vom Leid – aus der Kälte und der Dunkelheit

Der Winterblues hat seine Saison von Ende Oktober bis etwa Ende März. Im Gegensatz zu einer Depression, die mit Medikamenten und professioneller Therapie zu behandeln ist, schleicht sich der Winterblues bei Bewegung an der frischen Luft oder dem Einsatz von zwei leicht verzerrten Gitarren.

Der Morgen war so hell als ob‘s noch Sommer wär

Die Straßen des Ortes so früh noch menschenleer

Ich genoss den Sonntagmorgen war fröhlich wie verrückt

Doch dann wurde es früh dunkel, denn die Uhr war zurück gestellt

Ich mag sie nicht, des Herbstes Stürme

Ob ich heuer vor ihnen türme?

In den Süden, nochmal Sonne tanken

Ach nein – ich flieh‘ nur im Gedanken.

Zu meinem Leid 

ist es nun soweit

Schon wieder 

fünf Monate Dunkelheit

Ganz ohne Illusion

es ist keine Depression

Nur ein Winterblues

lange kenn ich den schon

Ganz einfach nur Winterblues

In diesem X

Alle unter falschen Namen

Asoziale Medien sollte man sie nennen: Von russischen Trollen und gierigen Bots überflutet, beste Plattformen für Desinformation und Betrug. Womöglich werden sich schon bald nur noch KI-Bots mit KI-Lesern streiten – das echte Leben ist wo anders und wir schauen nur noch angewidert dem tumben Treiben zu.

In meinem Leben herrscht ständig Flaute

Doch in diesem X bin ich populär

weil ich dort ungestraft behaupte

dass ich jemand anders wär.

Meist bin ich dort der große Held 

und wenn auch manche sagen 

dass ich für ein klein wenig Geld. 

werd zum Troll von Putins Gnaden.

In diesen wilden Zeiten 

muss nicht nur ich

verdeckt arbeiten

Im Zeitalter der Desinformation

da bin ich gern

der Wahrheit Substitution

Mal schocke ich als Kläger 

und betrüge mit nem Trick. 

Gib dann den heißen Feger

verspreche Liebesglück

Gib dir Nachrichten aus Politik und Sport

Ohne ihren Kern und ohne Magie 

schreibe  ich Artikel im Akkord 

Ich bin ja nur eine KI

Lüg euch das Blau vom Himmel herunter

so unterschätzt Ihr die Gefahr

So manche Orte gehn schon unter. 

Die Katastrophe ist längst da.

In diesen wilden Zeiten 

muss nicht nur ich

verdeckt arbeiten

Sie hatten mich gewarnt

doch oh Schreck, ich bin enttarnt

verliere ich der Maske Schutz 

sehen alle: Ich bin zu nichts nutz

Böse Medizin

Im Irrenhaus gefangen

In manchen Unternehmen fühlt man sich so, als sei man mit Verrückten gefangen. Und damit meine ich nicht psychiatrische Kliniken. Wie mag das erst den wenigen Mitarbeitenden in Pennsylvania Avenue 1600 gehen, die noch bei Sinn, Verstand und Anstand sind? Gibt es die überhaupt noch oder haben die Psychopathen komplett übernommen?

Fühle mich wie in der Proktologie

Hab‘s ständig mit Arschlöchern zu tun

Oder ist‘s eher die Psychatrie

Denn hier rennen nur Borderliner rum

Es ist ein Graus

in diesem Haus

ich muss wieder raus

aus dem Horror-Haus

Sie denken nur, sie hätten einen Plan

Hier herrscht Chaos und Zerstörungswut

Ich seh‘s mir nicht mehr lange an

Sonst endet’s für mich nicht gut

Es ist ein Graus

in diesem Haus

ich muss wieder raus

aus dem Horror-Haus

Wer ließ die überhaupt hier rein?

warum muss grade ich Rede und Antwort stehen?

Interessiert hier noch irgendein Schwein

welche Verbrechen sie in diesem Haus begehen?

Als wär das ganze Jahr lang Halloween

Sind sie schrecklich und auch hohl

Sie sind nur böse Medizin

Schädlich, und nicht wirkungsvoll

Es ist ein Graus

in diesem Haus

ich muss wieder raus

aus dem Horror-Haus

Ich mal überzeugt

von ihren Thesen

Hatte mich gebeugt

vor dem großen Wesen

Sehe – reichlich spät – aber nun

Es ist nur billiger Schein

Hat mit Realität nichts zu tun

Ich will hier raus und nicht mehr rein

Orangenkönig

Fortsetzung erfolgt

Der Text spricht für sich, Blues legt sich nieder auf das Land.

Im Reich des Orangenkönigs

zählt die Wahrheit nur noch wenig

Und die Lüge bekommt Flügel

’ne Bande Oligarchen

Mit ’nem Kryptoanarchen

Hält nun straff die Zügel

Im Reich des Orangenkönigs

Sagt Justitia nur noch wenig

Es gilt des Stärkeren Recht

Diskreditiert die Richter

Eingesperrt die Dichter

Gibt es nur noch ein Geschlecht

Hier sagt ein jeder, was der König denkt

Und beugt sich seiner Macht

Den Treuen werden Lehen geschenkt

Alle anderen werden weggebracht

Bösartig ist’s wie er handelt

Kennt keine Anständigkeit

Und alles was da auf Erden wandelt

Huldigt seiner Eitelkeit

Im Reich des Orangenkönigs

Zählt Wissen nur noch wenig

Es gilt nur noch, was er sagt

Die Presse, zum Schweigen verdammt

Und im ganzen Land

werden Doktoren gejagt

Es wird dir nichts passieren

Wenn du sein Spiel mitspielst

Wirst aber alles verlieren

Wenn du nach höherem zielst

Wenn er sagt, der Himmel ist nicht blau

Sondern strahlt in stolzem Rot

Dann weißt du doch genau

Ein Widerwort – und du bist tot

Im Reich des Orangenkönigs

Fragt man sich allmählich

Ob er’s nicht übertreibt

Mit seinem blanken Hohn

Wenn dann die Nation

nicht mehr Weltmacht bleibt

Credo

Von Gläubigen und Ungläubigen

Nationalchristliche Evangelikale aus Fly-over-Land sind keine guten Menschen, sondern bösartige Ideologen, die sich an sich sehr gut mit Wahabiten, Taliban und anderen Radikalen bestens verstehen würden, wären sie nicht allesamt borniert und überzeugt, dass es nur einen wahren Glauben gäbe. Besser als Glauben war aber schon immer Wissen.

Magst mich ungläubig nennen

Werd mich gern dazu bekennen

Ich glaube nicht, ich will verstehen

Beweise hören und auch sehen

Doch du willst, dass die nicht am Leben bleiben

Die Euren Glauben niemals teilen

An einen Gott, der zornig ist und unfair

An den glaubt doch sonst niemand mehr

Steinigen wär dir fast zu wenig

Beugt sich wer wer nicht deinem  König

Der doch nur ein Verbrecher ist

Du bist ein Mörder und kein Christ

Von eurer Mörderbande hab’ nicht nur ich längst genug

Gesetze macht ein Parlament – kein 2000 Jahre altes Buch

aus dem ihr ohnehin nur den Hass zitiert

Das mit Vergebung habt ihr nie kapiert

Aus dem Migranten wird ein Sklave

Das ist seine Strafe

Für die Armut, in der er lebt

Die ihr fördert und nicht behebt

Steinigen wär dir fast zu wenig

Beugt sich wer wer nicht deinem  König

Der doch nur ein Verbrecher ist

Du bist ein Mörder und kein Christ

Es liegt allein an mir

Verdammt viel Blues

Wie aus dem Leben erzählt, wenn auch aus einem anderen. Selbst wenn man in den richtigen Armen landet, glauben manche, sie seien in einer falschen Zeitlinie gefangen.

In den Herzensraum, den ich einst versprach

Zog längst eine andere ein

Am Tag, als das Herz mir brach

Wollt’ ich mit mir alleine sein

Gehst mir nicht mehr aus dem Sinn

Kannst nichts dafür

dass ich so traurig bin

Gehst mir nicht mehr aus dem Sinn

Kannst nichts dafür

das liegt allein an mir

Es ist nicht schön für die

Mit der ich jetzt zusammen bin

Doch vergleich ich immer sie

mit dem, was mir entging

Gehst mir nicht mehr aus dem Sinn

Kannst nichts dafür

dass ich so traurig bin

Gehst mir nicht mehr aus dem Sinn

Kannst nichts dafür

das liegt allein an mir

Du bist schon lang Geschichte

Doch schreibe ich noch heut Gedichte

Die – Du weißt‘s bestimmt – für Dich nur sind

Ich bleib doch lieber abstrakt

Denn wenn den Code mal wer knackt

Und dich zerrt ins Licht

Kann ich nur lügen: die da war es nicht

Sie spürt oft meinen Kummer

Und hält mich dann warm

In tiefstem Schlummer

Schmiegt sie sich in meinen Arm

Und wenn sich mich dann fragt

Wo das Herz mir steht

ob mich das immer noch plagt

und ob das je vergeht

Sie geht mir nicht mehr aus dem Sinn

du kannst nichts dafür

dass ich so traurig bin

Sie geht mir nicht mehr aus dem Sinn

Kannst nichts dafür

das liegt allein an mir

Ending on a Blue Note 

Obligatorische Sonate

Was ist das Gegenteil einer Ouvertüre? Ein Postludium gibt es nur im sakralen Zusammenhang, der Begriff der Underture ist auch schon belegt. Beende wir den siebten Streich einfach auf einer Blue Note, nach bittersüßen und auch optimistischen Klängen. 

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