The Maid and the Ferryman

Die Textidee hatte ich schon vor 30 Jahren, brachte damals die Geschichte vom einsamen Fährmann und der jungen Magd, die seine Dienste nicht mehr benötigt, nicht so recht auf den Punkt. Von der Musik ganz zu schweigen.

Damals waren Begriffe wie „Stalker“ oder „Incel“ auch noch völlig unbekannt. Jetzt kann die Story nach einem Perspektivwechsel vom Ich-Erzähler zum allwissenden aber eine gruslige Wendung. Denn das Verhalten von Stalkern und Incels ist meist teuflisch.

She crosses the river over the new viaduct
She doesn’t need the ferry any longer
Every time I see her I‘m deeply touched
My desire for her even gets stronger.

What if she knew
What I can do
for her life

Will she ever see
That she could be
my wife?

She crosses the river over the new bridge
on her way to a long hard day
back home she walks through the oak ridge
and I wish she would stay

What if she knew
What I can do
for her life

Will she ever see
That she could be
my wife?

Young Maid, take a look at me
Don’t ignore the ferryman
Your world could be more than it used to be
I’m waiting at the shore every now and then

I‘m sure she knows
How it goes
badly in her life

She wants to be
Young and free
And nobody’s wife

She‘s approaching the River
On her way to town
She might shiver
‚cause the bridge is burning down

For heavens sake 
Who would commit such a crime 
what‘s here at stake
at this special time?

The ferryman, he smiles 
His face black with soot
Staring with red eyes
Hiding horns under the hood 

Die Magd und der Fährmann

Sie überquert den Fluss über den neuen Viadukt
Sie braucht die Fähre nicht mehr
Jedes Mal, wenn ich sie sehe, bin ich tief bewegt
Meine Sehnsucht nach ihr wird sogar noch stärker

Was wäre, wenn sie wüsste,
was ich
für ihr Leben tun könnte?

Wird sie jemals erkennen,
dass sie meine Frau sein könnte?

Sie überquert den Fluss über die neue Brücke,
auf dem Weg zu einem langen, harten Tag
Auf dem Heimweg geht sie durch den Eichenwald
und ich wünschte, sie würde bleiben

Was wäre, wenn sie wüsste,
was ich
für ihr Leben tun könnte?

Wird sie jemals erkennen,
dass sie
meine Frau sein könnte?

Junges Mädchen, schau mich doch an,
ignorier den Fährmann nicht
Deine Welt könnte mehr sein, als sie einmal war
Ich warte hin und wieder am Ufer

Ich bin mir sicher, sie weiß,
wie schlecht
es in ihrem Leben laufen könnte

Sie möchte
jung und frei sein
und niemandes Frau

Sie nähert sich dem Fluss
Auf ihrem Weg in die Stadt
Vielleicht zittert sie
Denn die Brücke brennt nieder

Um Himmels willen
Wer würde ein solches Verbrechen begehen
Was steht hier auf dem Spiel
Zu dieser besonderen Zeit?

Der Fährmann lächelt
Sein Gesicht schwarz vor Ruß
Er starrt mit roten Augen
Und versteckt Hörner unter der Kapuze


Veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.