Liebe Stadradelnde aus Gröbenzell, nwenn ich mich mal kurz vorstellen darf? Mein Name ist Peter Müller, was einigermaßen langweilig klingt. Ich hoffe jedoch, stets das wichtigste Gebot des Erzählens einzuhalten: Du sollst nicht langweilen.
Weswegen ich mich beim Stadtradeln gar nicht langweilig als RoterRadler13 registriert habe, auch in diesem Jahr wieder im offenen Team Gröbenzell. Warum rot? Seit ich denken kann, bin ich Fan des FC Bayern München und damit zwangsläufig der Farbe rot. Mein Haus in Gröbenzell ist rot gestrichen (hat witzigerweise ein den Blauen zugetaner Maler ein klein wenig widerwillig, aber exzellent erledigt), ich habe ein rotes Radl für Freizeittouren (für Fahrten ins Büro am Olympiapark und für Einkäufe in Gröbenzell und Umgebung noch ein blaues, könnte den Maler freuen), selbst mein Auto ist rot. Das Auto, das ich in den drei Wochen im Juni und Juli nicht selbst bewege. Was die Kinder damit machen, ist eine andere Sache, aber ich werde sehr wahrscheinlich auf den Radln (dem roten und blauen) mehr Kilometer zurücklegen, als die mit meinem Auto.
Warum 13? Ich sprach bereits vom FC Bayern und dass mein Name Müller ist. Sowohl Gerd als auch Thomas haben in der Nationalmannschaft mit der 13 auf dem Rücken gespielt, leider nie beim FC Bayern. War zu Gerds Zeit die Nummer des Ersatzstürmers, aber wenigstens spielt der Thomas jetzt in Vancouver mit der 13. In Blau. Oder Weiß. Na, wenigstens die Farben unseres Himmels.
Was man sonst noch über mich wissen sollte: Geboren in Pasing, aufgewachsen in Aubing, studiert (Physik) in München und Garching, lebhaft seit 2003 in Gröbenzell, das ich schon in der Kindheit als nahegelegenes Ziel für Radtouren kennenlernen durfte. Damals gab es den Grünen Baum noch, für Erfrischungen mit Limo und Radler.
Beruflich treibe ich mich am Olympiapark herum, da ist das Büro der IDG Tech Media GmbH/ Foundry, die unter anderem das Computerportal macwelt.de betreibt, dessen stellvertretender Chefredakteur ich bin. Ihr wisst schon, Apple, Macintosh, iPhone und so.
Ich nehme gerne die Herausforderung als einer der Stadtradln-Stars an und werde Euch an dieser Stelle von meinen Erfahrungen berichten. Das rote und das blaue Radl werde ich hoffentlich um die 400 Kilometer weit bewegen, wenn es so läuft wie in den Jahren zuvor. Das rote Auto bleibt weitgehend stehen und wenn es fährt, dann ohne mich.
Schon heute weiß ich, dass der Verzicht auf die Bequemlichkeit, die Schnelligkeit und die Transportfähigkeit an manchen Tagen herausfordernd wird. Aber womöglich finde ich in diesen Situationen Lösungen, an die ich jetzt noch gar nicht denke.

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